Tinibär Behandlungsmöglichkeiten der Inkontinenz

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Behandlung1

 

Im folgenden werden die Behandlungsmöglichkeiten der verschiedenen Inkontinenzformen im Überblick dargestellt. Einige Therapien werden auf nachfolgend detailliert erläutert.

    • Belastungsinkontinenz (= Stressinkontinenz): Beckenbodengymnastik wendet sich vorwiegend an Frauen. Sie muss täglich durchgeführt werden.
    • Die medikamentöse Therapie sollte zur Verbesserung der Erfolgsaussichten unbedingt von Beckenbodengymnastik begleitet werden.

Behandlung2

    • Bei der Drang-Inkontinenz steht die medikamentöse Therapie eindeutig im Vordergrund. Bakterielle Harnwegsinfektionen müssen antibiotisch behandelt werden.
    • Der starke Harndrang, der durch die überrreizten Rezeptoren der Blasenwand ausgelöst wird, wird am effektivsten mit Anticholinergika (Spasmolytika)behandelt.

Behandlung3

    • Versuchen Sie, sich das krankhaft veränderte Miktionsmuster bewusst zu machen. Dazu gehört unbedingt das Führen des Miktionstagebuches. Ziel des Toilettentrainings ist das Wiedererlernen eines normalen Miktionsablaufs.
       

Behandlung4

    • Die Ableitung des Urins aus der Blase über einen Katheter ist die erste Behandlungsmaßnahme. Besonders Frühformen der prostatabedingten Blasenentleerungsstörungen sind durch pflanzliche Medikamente (Kürbiskerne, Sabal-Früchte, Brennessel-Extrakte) zu bessern.

Behandlung5

    • Bei etwa der Hälfte der Männer über 50 Jahre vergrößert sich die Prostata. In der Regel ist die Vergrößerung gutartig, sie behindert aber den Urinabfluss. Durch eine operative Sanierung lässt sich dauerhaft wieder eine normale Blasenentleerung erreichen.

Behandlung6

    • Diese Form der Inkontinenz ist schwer zu behandeln und nicht zu heilen, da die Unterbrechung der Nervenbahnen zwischen Gehirn und Sakralmark nicht wiederhergestellt werden kann. Durch eine medikamentöse Behandlung mit Anticholinergika kann das plötzliche Zusammenziehen des Blasenmuskels eingeschränkt werden. Die vollständige Entleerung der Blase erfolgt durch den intermittierenden Katheterismus.