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Alle zur Behandlung der Harninkontinenz zugelassenen Anticholinergika sind vergleichbar gut wirksam. Darüber hinaus sind Anticholinergika in der Regel gut verträglich, die auftretenden Nebenwirkungen meist harmlos, wobei Mundtrockenheit die häufigste und typische Nebenwirkung darstellt. Von erheblicher Bedeutung und folgenschwer können die zentralnervösen Nebenwirkungen sein, die allerdings nur bei Verwendung von liquorgängigen Anticholinergika (Wirkstoffe mit tertiärer Molekülstruktur) auftreten. Durch Verwendung eines Anticholinergikums mit quarternärer Molekülstruktur lassen sich zentralnervöse Störungen ausschließen, da dies nicht die Blut-Hirn-Schranke überwindet.
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